Maren Splid

In Sønderportsgade 3, wo Schneider Laurids Spliid und seine Frau Maren lebten, ist heute die Gedenktafel für Maren Spliid zu sehen.

Maren Spliid ist wohl Dänemarks bekannteste "Hexe". Der Grund ist, dass ihr Prozess besonders gut belegt ist. Sie lebte in der Sønderportsgade 3 und wurde nach einem dramatischen Prozess am 9. November 1641 wegen Hexerei auf dem Galgenhügel nördlich von Ribe als eine der letzten Frauen in Dänemark verbrannt.

Maren Spliid war eine hübsche, tüchtige Frau, aber auch etwas vorlaut. Sie arbeitete im Wirtshaus ihres Mannes Laurids. Der Nachbar Didrik war ein armer Schneider. Als er krank wurde und einen großen Klumpen Erbrochenes hervorwürgte, musste das Teufelswerk sein. Didrik fiel ein, dass Maren Spliid ihm 13 Jahre früher ein "Unglück" gewünscht hatte - das nun also eingetroffen war.

Gedenktafel
In Sønderportsgade 3 lebten Schneider Laurids Spliid und seine Frau Maren. Und auch hier kann man heute die Gedenktafel sehen.

Das Verfahren
Das Verfahren gegen Maren Spliid ist sehr gut dokumentiert und daher bekannt. Mehr über Maren Spliid erfahren Sie auf der Homepage von Danhostel Ribe

Hexen in Ribe
Maren Spliid ist nicht die einzige Hexe, die in Ribe verbrannt wurde. Von 1572 bis 1652 fanden hier 12 Prozesse statt.

Anna Bruds wurde als die letzte Hexe in Ribe am 7. April 1652 verbrannt.